Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Brandenburg e.V. (LKJB)

Breite Str. 7a

14467 Potsdam

fon: 0331-2908575

fax: 0331-7482325

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Mitglied in der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., (BKJ), Remscheid

Mitglied im Bildungsverbund für die Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen e.V.

Kooperationspartner des Bildungsverbundes Sachsenhausen im Bundesmodellprojekt "kunst-raum-erinnerung. Zur Verbindung von historischem Lernen, kulturpädagogischer Praxis und Strategien zeitgenössischer Kunst an NS-Gedenkstätten."


Vorstand:

Frauke Havekost (Vorsitz)
Michael Heber kupa b. (Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen in Brandenburg e.V.)
Richard Schubert (Amt für kirchliche Dienste Berlin/ Brandenburg/ schlesische Oberlausitz a.D.)
Dr. Edda Eska (Fr.-Bödecker-Kreis-Brandeburg e.V.)
Marlen Lux (Schreibende Schüler im Land Brandenburg e.V.)

 

Frauke Havekost
Frauke Havekost
Michael Heber
Michael Heber
Dr. Edda Eska
Dr. Edda Eska
Richard Schubert
Richard Schubert
Marlen Lux
Marlen Lux

 

Die Themenfelder unsere Arbeit sind:

Die ästhetisch-künstlerische Erziehung/Bildung des Menschen im aktuellen Bezug.

Die Auftragslage und Zielsetzung „kulturell-künstlerischer Bildung“ 2007

Vielfalt und Reichtum der kulturell-künstlerischen Bildung

Die föderale Kultur- und Bildungshoheit im Verbund

Kooperation Kunst – Kultur- Schule – Jugend im „Fokus Bildung“ als Ziel und Leitbild

Bedarf einer landesweiten Kooperations- und Vernetzungsagentur bzw. eines repräsentativen Partners

 

Die ästhetisch-künstlerische Erziehung/ Bildung des Menschen – aktuell

Der Stellenwert für „kulturell-künstlerische Kinder- und Jugendbildung“ im Verbund aller kulturell-künstlerischer Sparten und Einrichtungs-/ Vermittlungsformen hat sich entsprechend der neuen Bedeutung von Bildungs- und Kulturpolitik seit 2002 (post PISA) deutlich erhöht. Auch im Horizont des demographischen Wandels, der Medialisierung und Globalisierung in der “Netzwerkgesellschaft des Informationszeitalters“ kommen auf die Künste und Kulturszene neue erweiterte Aufgaben zu, insbesonders in Bezug auf Kinder und Jugendliche und der Vermittlung entsprechend nachhaltig-zukunftsfähiger Bildungsinvestitionen. Kulturelle Kinder- und Jugendbildung als Handlungsfeld kommunal, föderal, national verbindet im Fokus „Bildung“ Kultur-, Jugend-, Schulpolitik: Eine Schwerpunktsaufgabe.

 

Zur Auftragslage und Zielsetzung „kulturell-künstlerischer Bildung“ 2007 plus

Es geht um die Chance, Schlüsselerlebnisse und Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, Sinnstiftung und individuelle Orientierungen, mediale Navigation und interaktive Partizipation zu ermöglichen. Künste und Kulturen verbinden dabei die sinnlich-authentischen Lebenswelten mit dem symbolisch-künstlerischem Reichtum an Wissen und Können: Es geht bei kultureller Kinder- und Jugendbildung vor allem um die „Kultur des Aufwachsens in öffentlicher Verantwortung“ und um die Vermittlung von Kunst, Kultur, Mediengestaltung entsprechend eines weiten ganzheitlichen Bildungsverständnisses, und im Prinzip „von Anfang an und lebenslang“.

 

Vielfalt und Reichtum der kulturell-künstlerischen Bildung

Kulturelle Kinder- und Jugendbildung vollzieht sich schulisch wie außerschulisch und in formalen wie informellen Formen. Dies gilt es insgesamt und für alle Kunst- und Kultursparten bzw. Kulturorte zu ermöglichen und zu fördern: Literatur/ Lesen, Theater, Bildnerisches, Musik, Tanz, Medien (analog und digital) und Museen, Bewegungskünste, Architektur u.a. Dazu kommt die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Chancen für ihre eigenen kreativen, experimentellen und spielerischen Kinder und Jugendkulturen, für eigene, zur Zeit vor allem medienkulturelle, ästhetische Ausdrucksformen zu ermöglichen, gerade auch im Umgang mit den vor allem kommerziellen Medienproduktionen (Stichwort: Partizipation).

 

Die föderale Kultur- und Bildungshoheit im Verbund

Es ist vor allem die jeweilige Landesebene, flankiert vom Bund den Kommunen, die den aktuellen Bildungsreformbedarf aktiv gestaltet. Hier kommt den Ländern auch im Rahmen der Sicherung und Qualifizierung kultureller Bildung die entscheidende Rolle zu. Dieses gilt es im Interesse der nachwachsenden Generation, ihrer Qualifikation und Kompetenzen zur Nutzung des Kulturellen aktiv zu gestalten. Ein entscheidender Weg dazu sind die kultursparten- und bildungsortübergreifende Kooperationskonzepte, vor allem regionaler Art, aber gefördert und unterstützt durch landesweite Infrastrukturimpulse und Informations- sowie Austauschangebote. Dies gilt es, auf die jeweiligen spezifischen Landesbedingungen zu beziehen, die ja im föderalen Konzept Deutschlands auch entsprechend historischer Entwicklungen unterschiedlich sind.

 

Kooperation Kunst – Kultur- Schule – Jugend im „Fokus Bildung“ als Ziel und Leitbild

Ein aktueller Schwerpunkt liegt in der synergetischen Vernetzung von Kunst und Kultur, Künstlern und Kulturvermittlern mit Schulen und (Jugend)-kultureinrichtungen. Den kulturell-künstlerischen Schulfächern kommt dazu eine zentrale Rolle zu, ebenso wie den öffentlichen Kunst- und Kulturorten, den Künstlern und Kulturvermittlern sowie den entsprechenden Stiftungen und Sponsoren mit öffentlichen wie auch wirtschaftlichen Hintergründen (Z.B. Initiative „Kinder zum Olymp“.’)

Die Stärkung kultureller Bildung versteht sich hier als nachhaltige und zukunftsfähige Investition, auch mit langfristig wirtschaftlichen Dimensionen entsprechend individuell und kulturell ermöglichter Schlüsselkompetenzen.

 

Besonders wichtig ist dabei auch die kommunale Ebene, die “kulturpädagogischen Kooperationsnetze“ vor Ort.

Bedarf einer landesweiten Kooperations- und Vernetzungsagentur bzw. eines repräsentativen Partners

Ausgehend vom Bedarf, im Prinzip alle Kunst- und Kultursparten und alle kulturellen Schulfächer in allen Schularten zugunsten von Qualifizierung und Angebotsintensivierung miteinander in verstärkten Kontakt zu bringen, bedarf es sowohl landesweiter Informationssysteme (Datenbank u.a.) wie auch regionaler, z.B. kommunaler Austausch- und Vernetzungsstrukturen.

 

Es fehlt eine landesweite und von vielen und auch unterschiedlichen Partnern getragene Informations- und Kooperationsplattform, die als landesweite Kooperationsagentur zur Förderung kultureller Kinder- Und Jugendbildung schulisch wie außerschulisch landesweite und fachlich qualifizierte Organisationen und Verbände, freie Träger und Projekte, Landesarbeitsgemeinschaften und Netzwerke u.a. verbindet und arbeitsfähig macht. Die systematische Zusammenarbeit mit dem Städtetag wird dabei angestrebt, ebenso mit dem Landesjugendring, den Trägern der politisch-kulturellen Bildung, den Volkshochschulen, den Künstlerverbänden, den Zusammenschlüssen der Kunst und Kulturorte (Museen, Theater, Bibliotheken).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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